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New York, 1928: Jim Braddock ist nicht nur Familienvater, sondern zudem noch ein erfolgreicher Boxer. Er gewinnt seine Kämpfe mit einer Leichtigkeit, so daß er Aussicht auf den Weltmeisterschaftskampf hat. Doch als die Wirtschaftskrise Amerika erreicht, ist auch Jim auf dem Wege in die Glücklosigkeit. Er verliert etliche Kämpfe und zieht sich einige Verletzungen zu. So hört er mit dem Boxen auf und versucht sich und seine Familie mit Gelegenheitsjobs über Wassere zu halten. Die Arbeit ist hart und die Bezahlung mehr als dürftig. Die Zukunft sieht wahrlich nicht rosig aus und meistens kämpft die Familie nur noch ums Überleben.
Als bei einem Boxkampf ein Boxer absagen muß, bietet Jims ehemaliger Manager Joe Gould ihm den Platz im Ring an. Das könnte für Jim die Chance sein, ein Comeback zu feiern und er nimmt an. Obwohl er als Außenseiter gilt, gewinnt er den Kampf. Doch es war nicht der letzte Kampf. Er muß gegen den Schwergewichtler Max Baer antreten, der bereits zwei Gegner im Ring getötet hat. Und wieder einmal muß Jim ums Überleben kämpfen... |  |
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Zu diesem Film sind keine Prequels und Sequels eingetragen.
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Regie: Ron Howard
Darsteller: Russell Crowe, Renée Zellweger, Paul Giamatti, Craig Bierko, Paddy Considine, Bruce McGill, David Huband, Connor Price, Ariel Waller, Patrick Louis, Rosemarie DeWitt, Linda Kash, Nicholas Campbell, Gene Pyrz, Chuck Shamata, Ron Canada, Alicia Johnston, Troy Amos-Ross, Mark Simmons, Art Binkowski, David Litzinger, Matthew G. Taylor, Rance Howard
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Man nehme: Eine relativ unbekannte Geschichte aus den 30er Jahren, möglichst eine aus dem Sport, füge ein paar gute Schauspieler hinzu, bleibt mit dem Plot realitätsnah und schon hat man Das Comeback. Wenn das Rezept nur so einfach wäre, hätten wir eine wesentlich bessere Filmauswahl. Aber in diesem Fall hat das funktioniert, hier stimmte einfach alles. Das Comeback erzählt die wahre Geschichte des Boxers Jim Braddock. Im Boxsport werden ihn wohl einige kennen, aber im Allgemeinen ist die Geschichte eher unbekannt. Und das, obwohl er 1935 gegen den amtierenden Weltmeister Max Baer kämpfte. Der Film beschreibt weniger den Boxsport, sondern vielmehr die Person, welche trotz wirtschaftlicher Probleme versucht, seinen Weg zu gehen und hauptsächlich in der Not überleben will. Es ist kein Rocky, da weniger Wert auf "Show" gelegt wird, der Plot beschreibt die Realität. Die Authentizität wirkt absolut glaubwürdig, der Zuschauer erhält einen Einblick in die 30er Jahre. Der Film baut sich langsam auf und man fühlt nach und nach richtig mit. Egal ob es um beklemmende oder euphorische Gefühle geht, die Emotionen werden dem Zuschauer gut vermittelt. Besonders gefallen hat mir, daß Jim Braddock nicht als Held dargestellt wird. Er ist "nur" ein in die Kriese geratener Boxer, der versucht, sein Leben zu leben. Auch wenn der Film eine Laufzeit von 145 Minuten hat, gibt es nahezu keine unnötigen Längen. Die Zeit wird überwiegend nicht wahrgenommen, dazu verfolgt man die Story zu intensiv, Langeweile kommt somit kaum auf. Insgesamt bleibt zu sagen, für Freunde der Boxgeschichte ist Das Comeback ein Muß. Ansonsten ist der Film für jeden zu empfehlen, der Tragik-Dramen mag, auch wenn man Nicht-Sport-Fan ist.
| | Wertung: 9 Sterne | Hans K. 09.09.2005 |
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Durchschnittliche Userwertung: 9.0 Sterne
         
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| Der Film wurde am 09.09.2005 aufgenommenund bereits 263 Mal angesehen.
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